Eine gute Nasszelle kann die Qualität deines Urlaubs enorm verbessern. Es kommt aber wirklich auch darauf an, was du brauchst und die Größe deines Wohnmobils. Gehen wir mal kurz auf die möglichen Arten der Wohnmobil Nasszelle ein. Die Nasszelle besteht primär aus drei Teilen: der Toilette, der Dusche und dem Waschbecken. Damit dieser Nasszellen Bausatz sich ausgeht überlegt man sich genau wie man es haben möchte.
1. Das Festbad - Wohnmobil Nasszelle Bausatz
Ist ein abgeschlossener Raum, in dem Dusche, Waschbecken und WC ihren festen Platz haben. Nichts muss geschoben oder geklappt werden.
- Vorteile: Sofort einsatzbereit; WC bleibt beim Duschen trocken.
- Nachteile: Braucht viel Platz; in Kastenwagen fast nie zu finden.
2. Das Raumbad
Hier wird die gesamte Fahrzeugbreite genutzt: Die Dusche steht auf der einen Seite, das WC auf der anderen. Durch Türen lässt sich allerdings der Gang dazwischen zum Badezimmer schließen.
- Vorteile: Maximaler Platz und Privatsphäre.
- Nachteile: Blockiert den Durchgang im Fahrzeug, wenn es genutzt wird; nur für große Mobile geeignet.
3. Das Variobad & Schwenkbad
Hier benutzt man klappbare Waschbecken oder eine schwenkbare Wand, um das Maximale aus dem Raum rauszuholen, um eine vollwertige Duschkabine zu errichten.
- Vorteile: Einbau möglich im Kastenwagen; Dusche und WC sind oft baulich getrennt.
- Nachteile: Die Mechanik ist anfälliger für Verschleiß; man muss vor dem Duschen kurz „umbauen“.
4. Das Kompaktbad / Kombibad
Alles findet in einem winzigen Raum statt. Beim Duschen wird oft das gesamte Bad (inkl. WC und Armaturen) nass.
- Vorteile: Spart extrem viel Platz; ermöglicht Nasszellen in sehr kleinen Fahrzeugen.
- Nachteile: Nach dem Duschen muss fast alles trockengewischt werden; sehr wenig Bewegungsfreiheit.
Kassettentoilette oder Trockentoilette
Fast jedes Wohnmobil ist ausgestattet mit einer Kassettentoilette. Im Grunde funktioniert sie wie deine Toilette zu Hause, nur dass das Abwasser nicht in die Kanalisation fließt, sondern in einem herausnehmbaren Tank landet.
- Der Fäkalientank (Kassette): Unter der Toilette sitzt ein Kunststofftank. Dieser ist von außen über eine kleine Serviceklappe am Fahrzeug zugänglich.
- Die Nutzung: Du benutzt die Toilette ganz normal mit einer Spülung. Ein Schieber öffnet den Weg in die Kassette und verschließt sie danach wieder geruchsdicht.
- Die Entsorgung: Wenn der Tank voll ist (meist nach 2–3 Tagen), ziehst du die Kassette am Griff aus dem Fahrzeug, rollst sie wie einen Trolley zu einer Entsorgungsstation auf dem Campingplatz und entleerst sie dort.
Bevor du dich für eine Wohnmobil Waschmaschine entscheidest, solltest du einige wichtige Kriterien berücksichtigen:
Thetford C262-CWE Kassettentoilette
- Optimaler Sitz- und Gebrauchskomfort
- Einfach und bequem zu entleeren
- An einem zentralen Frischwassersystem angeschlossen: Nein
- Breite der Sitzfläche: 379 mm
- Fälientank mit Rädern: Ja
- Toilettenschüssel: Keramik
- Wassereinfüllklappe nötig: Ja
Falls du keinen Platz oder lieber eine Alternative möchtest, dann kann ich dir die besten Camping- und Trockentoiletten vorstellen. Da ist für alle was dabei von Chemietoiletten zu nur einer einfachen Box kannst dir anschauen was die Vor-und Nachteile sind und dann entscheiden was am besten zu dir passt.
Waschbecken - Nasszelle Wohnmobil
Normalerweise hast du ein fest installiertes Waschbecken mit oder ohne Ablage. Einer gute Alternative in einem kleineren Wohnmobil oder Kastenwagen ist das Klappwaschbecken. Es spart enorm viel Platz, kann allerdings unpraktisch sein im täglichen Gebrauch. Das Klappwaschbecken ist nämlich meist über der Kassettentoilette befestigt und sorgt dafür, dass du es fast immer mit dreckigen Händen angreifen musst. Ich persönlich fand die Handhabung damit schon störend, aber wenn man kaum Platz hat wie in einem Kastenwagen ist es oft die bessere Lösung.
Kurzüberblick - Wohnmobil Dusche : Was du hier bekommst
Die wichtigsten Komponenten einer Camper Dusche und warum jede davon wichtig ist.
Materialvergleich Duschtassen: ABS vs. Aluminium vs. GFK/Edelstahl.
Detaillierte Hinweise zu Ablauf, Siphon, Brause, Boiler und Belüftung.
Schritt-für-Schritt-Montagecheckliste.
Konkrete Produktlinks zu Duschtassen, Ablaufgarnituren, Brause-Sets und Boiler-Optionen (direkt bestellbar).
Budget-Modelle vs. Premium-Setups und realistischer Kostenrahmen.
1. Die Komponenten — Nasszelle Wohnmobil kurz & praktisch
Eine Camper Dusche besteht im Kern aus diesen Teilen :
Duschtasse / Duschtasse (richtige Maße und Bauhöhe) — das Fundament.
Ablaufgarnitur + Siphon (mit Geruchsverschluss).
Brause/Armatur (Handbrause oder Festmischer).
Warmwasser (12 V-Pumpenlösung oder Boiler/Kombi).
Wände & Türsystem (Faltwand, Schiebetür oder Vorhang).
Dichtstoffe & Montagekleber (professionelle Abdichtung ist Pflicht).
Belüftung (Dachlüfter oder Ventilator gegen Schimmel).
Wenn eine dieser Gruppen nicht geplant ist, entstehen später meist die Probleme — und das sind meist nasse Böden, Geruchsbildung oder muffender Innenraum.
2. Wohnmobil Duschwanne — das Herz der Nasszelle
Die Duschtasse definiert die Einbauhöhe, die Ablaufposition und die Form der Unterkonstruktion. Eine zu hohe Wanne erhöht den Boden, eine zu flache Wanne kann schlecht entwässern oder nicht genug Spritzschutz bieten. Deshalb ist die richtige Wahl entscheidend für Optik, Ergonomie und Funktion.
ABS / Polystyrol (Kunststoff) — leicht, günstig, oft in 600×600 oder 680×680 erhältlich; Standard für DIY. Beispielprodukt (typisch): Comet Duschwanne 600×600 mm (ABS).
Link (Beispielprodukt): Duschtasse 600 × 600 × 100 mm (ABS).Aluminium — leichter als Stahl, sehr steif, langlebiger als ABS; gut für Schwerbeanspruchung. (Eher Spezialfertigung; lohnt bei hohem Anspruch.)
GFK / Edelstahl — Premium: formstabil und langlebig, aber teurer und häufig als Sonderanfertigung.
Praxis-Empfehlung: Für meisten Selbstausbauer ist eine Duschtasse 600×600 die pragmatischste Wahl — gute Balance aus Preis, Gewicht und Einbaukomfort. .
3. Ablauf & Siphon — Wohnmobil Nasszelle Bausatz
Der Siphon ist eines der wichtigsten, aber oft übersehenen Teile: Er verhindert, dass unangenehme Gerüche aus dem Grauwasser-System zurück in die Nasszelle kommen. Achte auf:
Passenden Durchmesser (typisch bei Camper-Duschtassen: 32–40 mm).
Einen leicht zugänglichen Revisions-/Reinigungszugang, damit Haare und Seifenreste rausgenommen werden können.
Einen zuverlässigen Geruchsverschluss (Twist-Stop oder klassischer Siphon mit Wasserfüllung).
Ablaufgarnituren und spezielle Camper-Siphons findest du in den Sanitärkategorien — wähle eine Garnitur, die für flache Einbaulagen konzipiert ist, damit die Wanne nicht unnötig hoch steht. Beispiel: Ablaufgarnituren für Camperduschen gibt es als kompakte Sets mit Dichtung und Verschlusskappe.
4. Brause / Armatur — Wohnmobil Dusche
Es gibt drei gebräuchliche Ansätze:
Einfache Handbrause mit 12 V-Pumpe: sehr günstig, mobil, keine aufwändige Installation. Perfekt als Low-Budget-Lösung. (Auch praktisch als Außendusche.)
Fest installierte Mischbatterie an Boiler: komfortabel, temperaturstabil, wie zu Hause. Für den dauerhaften Anwender die beste Wahl.
Kombi (Mischbatterie + Elektro/Gas-Boiler): maximaler Komfort, aber teuer in Material und Einbau.
Wenn du die Option „fest installiert“ wählst, plane die Brause-Armatur platzsparend an der Wand und gib ihr ein kleines Ablagefach für Duschkopf/Seife. Handbrausen sind flexibler und lassen sich bei Bedarf schnell wechseln.
5. Warmwasser — die Optionen und ihre Vor-/Nachteile
Warmwasser ist der Komfortkiller oder -bringer — die Wahl entscheidet über Strombedarf, Gewicht und Nutzererlebnis:
12-V-Pumpen + Warmwassersack / Solardusche — günstig, autark, aber begrenzte Temperaturkontrolle. Gut als Camping-Backup.
Kleiner Boiler (10–14 L) — ideales Gleichgewicht: genug warmes Wasser für eine typische 3–6-minütige Dusche, moderate Kosten; viele Camper entscheiden sich für diese Größe.
Truma-Combi / Gas-Boiler — volle Integration in Fahrzeugheizung, sehr komfortabel, aber teurer und oft fachmännische Montage nötig. (Truma bietet verschiedene Boiler- und Kombi-Lösungen an.)
Für regelmäßiges Duschen empfehle ich einen 10–14-Liter-Boiler (elektrisch oder Gas/elektro-kombiniert). Er bietet guten Komfort ohne übermäßige Gewichts- oder Leistungsverluste.
A) Kofferdusche 12 V / Solardusche
Zielgruppe: Kurztripper, Outdoor-Fans, Camping ohne Stromanschluss
USP: „Duschen, wo immer du willst – kompakt, autark, leicht mitzunehmen.“
Highlights:
- 10 l/min Pumpe bei 18–24 W
- Dauerlauf / Impulsfunktion
- 20 l Faltkanister (handlich, flexibel)
- 2 m Brauseschlauch, 12-V-Stecker
Mobilität + einfache Handhabung
B) Gasboiler (10 l)
Zielgruppe: Wohnmobilisten, die regelmäßig warm duschen wollen, autark unterwegs sein möchten
USP: „Unabhängig von Strom – heißes Wasser in Minuten, wo immer du bist.“
Highlights:
- Gasbrenner heizt schnell auf
- 10 l Fassungsvermögen → 1 Person, 3–6 min Dusche
- Strom nur minimal für Zündung / Bedienteil
- Kompakte Bauweise, langlebiger Edelstahl
- Wassertemperatur bis 70°C
C) Therme / Heizungskoppelung (5 l)
Zielgruppe: Wohnwagen-Nutzer, die kleine Mengen Warmwasser regelmäßig möchten, platzsparend
USP: „Sparsam, kompakt und immer warm, auch wenn die Heizung läuft oder elektrisch nachgeheizt wird.“
Highlights:
- Kompakte Bauweise, geringes Gewicht
- Effiziente Nutzung der Heizungswärme
- Elektrisches Heizelement für schnelle Aufheizung
Sparsamkeit + Platzersparnis + Komfort
6. Wände, Türsysteme und Abdichtung — Wohnmobil Dusche
Die Duschabtrennung entscheidet, ob das Wasser in der Dusche bleibt — das schützt Möbel, Technik und Elektrik.
Faltwände / Falttüren: platzsparend, unkompliziert, gut für enge Grundrisse.
Schiebetüren / Klapptüren: robuster, sehen eleganter aus, brauchen aber präzises Maß.
Duschvorhang: billig, aber anfälliger für Spritzwasser an Möbeln.
Unabhängig vom Türtyp: hochwertiges Sanitärsilikon und durchgehende, glatte Fugen sind das A und O. Nutze MS-Polymer oder explizit Sanitärsilikon, das für dauerhafte Nassbereiche zertifiziert ist; schlechte Dichtstoffe führen schneller zu Schimmel und Wasserschäden. (Silikon & Dichtprofile sind Standard im Zubehörsortiment.)
7. Belüftung — Wohnmobil Nasszelle Bausatz
Duschen erzeugt viel Feuchte — ohne Belüftung kommt Schimmel. Ein kleiner, permanenter Dachventilator oder kontrollierbare Abluft reduziert Kondenswasser massiv. Plane mindestens einen Ventilator mit ein paar 12-V-Betriebsstunden pro Tag ein oder sorge für regelmäßiges Lüften.
8. Einbau — Schritt-für-Schritt Nasszelle Wohnmobil
Die folgende Checkliste ist praxiserprobt — wenn du sie abarbeitest, vermeidest du die häufigsten Fehler:
Maße nehmen (mit beladenem Fahrzeug!).
Unterkonstruktion bauen (leichte Holz-/Alu-Rippen, Lastverteiler unter Wanne).
Duschtasse dry-fit: probelegen, Ablaufposition prüfen.
Ablauf montieren: Siphon-Garnitur befestigen und Dichtheit prüfen.
Wanne einkleben (MS-Polymerkleber), keine direkt durchgebohrten Löcher durch die Wanne ohne Verstärkung.
Armaturen anschließen (bei Boiler: fachgerechter Anschluss durch Profi empfohlen).
Wände montieren & fugen: Silikonfugen sauber ziehen.
Testlauf & Revission: 10–20 Minuten warm/kalt, auf Lecks prüfen.
Wichtig: Plane Revisionsöffnungen für Siphon & Anschlussleitungen — ein häufiger Fehler ist, dass die Technik später nicht erreichbar ist.
9. Budgetplanung — Wohnmobil Nasszelle Bausatz
Low Budget (DIY): 120–300 € — ABS-Duschtasse + Siphon + einfache 12-V-Pumpe. (Schnelle Lösung, begrenzter Komfort.)
Solide Mittelklasse: 400–900 € — bessere Duschtasse/Armatur + 10–14 L-Boiler + vernünftige Ablaufgarnitur.
Premium: ab 1.500 € — maßgefertigte Wanne (Alu/GFK), Kombi-Heizung, Nasszellen-Verkleidung, Fachmontage.
Tipp: Plane die Hälfte des Budgets für sinnvolles Zubehör (Dichtstoffe, Lüftung, Revisionslösungen, Stützplatten).
10. Zubehör - Nasszelle mit WC und Dusche Wohnmobil
Stützplatten/Bodenschoner: verhindern Einsinken bei weichem Untergrund.
Step-Mat / rutschfeste Matte: sofort mehr Sicherheit bei Nässe.
Ersatz-Gummifüße & Dichtungen: einfache Wartung spart teure Reparaturen.
Sanitär-Wartungsset: Silikon, Schmierfett, Mikrofasertücher.
Diese Kleinteile sind billig, haben aber sehr hohen Nutzwert.
11. Typische Fehler & wie du sie vermeidest — Wohnmobil Dusche
Falscher Ablauf-Ø — vor Bestellung messen.
Keine Revisionsöffnung — Siphon verstopft, Du kommst nicht ran.
Schlechte Abdichtung — Silikonqualität beachten.
Unzureichende Belüftung — Schimmelgefahr.
Ungeeignete Wanne (zu hoch) — erhöhter Boden und störende Sitzhöhe im Fahrzeug.
13. Fazit — Wohnmobil Nasszelle Bausatz
Wie man sieht, ist es sehr wichtig sich davor zu überlegen, wie die Anordnung der Wohnmobil Nasszelle sein wird und dementsprechend dann die Bauteile sich besorgt.
Für die meisten Selbstausbauer: ABS-Duschtasse (600×600) + gute Ablaufgarnitur + 10–14 L-Boiler oder hochwertiger 12-V-Pumpen-Handbrause als Budgetoption. Das ist die sinnvollste Kombination aus Preis, Gewicht und Alltagstauglichkeit.
Wenn du Komfort willst und langfristig planst: investiere in eine bessere Wanne (Alu/GFK) und eine feste Mischbatterie mit Boiler.
Für schnelle Nachrüstungen: mobile 12-V-Duschsets sind sofort nutzbar und brauchen kaum Einbau-Aufwand.
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